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Infos und Tipps zum Thema Berufsorientierung und Berufseinstieg, Stellensuche und Bewerbung gibt es hier.

Aufbau und Inhalt

Siehe auch: Übersichten zum Studienverlauf

Der Masterstudiengang Psychologie: Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie ist auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern angelegt. Dies entspricht einem Studienvolumen von insgesamt 120 Leistungspunkten (LP). Davon entfallen 90 LP auf die Module, die sich aus Vorlesungen, Seminaren, Übungen und praktischen Tätigkeiten zusammensetzen, und 30 LP auf die Masterarbeit. Der Studienumfang beträgt 30 Leistungspunkte pro Semester der Regelstudienzeit. Das Curriculum besteht aus insgesamt 12 Modulen, in denen thematisch oder methodisch zusammenhängende Lehrveranstaltungen gebündelt werden. Die Module werden im Folgenden vorgestellt.

  • Das Modul Wissenschaftliche Vertiefung setzt sich aus Inhalten aus den Bereichen der Biologischen Psychologie, der Differentiellen Psychologie und der Sozialpsychologie zusammen und zielt auf eine wissenschaftliche Vertiefung im Bereich des menschlichen Erlebens und Verhaltens, einschließlich seiner sozialen Einflüsse, seiner Individualität und seiner biologisch-neurowissenschaftlichen Komponenten ab.
  • In dem Modul Vertiefte Forschungsmethodik werden die theoretischen und praktischen Qualifikationen für die Auswertung empirischer Untersuchungen mithilfe multivariater Verfahren vermittelt. Zudem werden Studierende befähigt, komplexe und multivariate Erhebungs- und Auswertungsmethoden zur Grundlagenforschung und zur Evaluierung und Qualitätssicherung von Interventionen anzuwenden und unter anderem für die Psychotherapie zu nutzen.
  • Im Rahmen des Moduls Diagnostik und Evaluation sollen die Studierenden lernen, psychodiagnostische Verfahren nach aktuellen testtheoretischen Modellen zu entwickeln und zu bewerten. Außerdem sollen die Studierenden dazu befähigt werden, systematisch Verlaufs- und Veränderungsprozesse erheben und beurteilen zu können und die Grenzen der eigenen diagnostischen Kompetenz und Urteilsfähigkeit zu erkennen und, soweit notwendig, Maßnahmen zur eigenen Unterstützung einzuleiten.
  • Im Modul Berufsqualifizierende Tätigkeit II - Vertiefte Praxis der Psychotherapie sollen die Studierenden durch praktische Übungen (z. B. Rollenspiele) vertiefte Kenntnisse sowie Fähigkeiten und Fertigkeiten in der praktischen Durchführung der wichtigsten klinisch-psychologischen Interventionsmethoden erwerben.
  • Durch das Modul Spezielle Störungs- und Verfahrenslehre der Psychotherapie sollen die Studierenden lernen, die psychologischen und neuropsychologischen Störungsbilder sowie psychische Aspekte bei körperlichen Erkrankungen bei allen Alters- und Patient*innengruppen unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse zu erfassen. Weitere Themenbereiche sind die Fallkonzeption und Behandlungsplanung sowie die Weiterentwicklung bestehender und die Entwicklung neuer psychotherapeutischer Verfahren und Methoden.
  • Im Rahmen des Moduls Angewandte Psychotherapie werden die Kennzeichen des Versorgungssystems unter besonderer Berücksichtigung von psychischen Störungen mit Krankheitswert, bei denen Psychotherapie indiziert ist, vermittelt, wobei der Fokus sowohl auf der ambulanten Psychotherapie als auch auf der klinischen Versorgung liegt.
  • Im Modul Praxis der Psychologischen Begutachtung werden neben einer Vertiefung des Themenbereiches der klinisch-psychologischen Diagnostik auch Methoden zur Erstellung von psychologischen Gutachten mit Bezug auf die Psychotherapie vermittelt.
  • Das Modul Qualitätssicherung zielt auf die Darstellung von Methoden und Inhalten aus dem Bereich der Psychotherapieforschung und deren kritischer Reflexion ab. Des Weiteren werden Inhalte aus dem Bereich der Dokumentation, Evaluierung und Organisation psychotherapeutischer Behandlungen vermittelt.
  • Das Modul Forschungsorientiertes Praktikum II – Psychotherapieforschung findet in Forschungseinrichtungen der Universität bzw. in Hochschulambulanzen statt mit dem Ziel, dass die Studierenden aktiv an exemplarischen wissenschaftlichen Untersuchungen teilnehmen und in diesem Zusammenhang an deren Planung und Durchführung mitarbeiten.
  • Im Modul Selbstreflexion sollen die Studierenden das eigene psychotherapeutische Handeln sowie die Stärken und Schwächen der eigenen Persönlichkeit und ihrer Auswirkungen auf das eigene psychotherapeutische Handeln reflektieren.
  • Im Rahmen des Moduls Berufsqualifizierende Tätigkeit III – Angewandte Praxis der Psychotherapie werden die Studierenden sowohl im ambulanten als auch im (teil-)stationären Setting an der Diagnostik und Behandlung von Patient*innen unter Anwendung der wissenschaftlich geprüften und anerkannten psychotherapeutischen Verfahren und Methoden beteiligt. In diesem Kontext führen die Studierenden Anamnesen und psychodiagnostische Untersuchungen durch und nehmen an einzel- und gruppenpsychotherapeutischen Sitzungen teil und erstellen ein ausführliches psychologisch-psychotherapeutisches Gutachten.
  • In der Masterarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der Lage sind, eine psychologische Fragestellung konzeptionell und methodisch nach wissenschaftlichen Standards unter Verwendung psychologischer Methoden selbstständig zu bearbeiten und schriftlich zu präsentieren.

Außerdem werden den Studierenden als Zusatzangebote u.a. die Praxisreihe und die Praxiswerkstatt mit Vorträgen und Workshops von berufserfahrenen Praktiker*innen zu verschiedenen Themen angeboten.

Ebenfalls haben die Studierenden die Möglichkeit ihr Transcript of Records durch grundständige Lehrveranstaltungen anderer Studiengänge und Sprachkurse beliebig zu erweitern.

Bei weiteren Fragen zu Aufbau und Inhalt des Studiengangs wenden Sie sich an den Studiengangsmanager:

Christopher Klanke, Dipl.-Psych.

Tel.: +49 541 969-7707
christopher.klanke@uni-osnabrueck.de

Raum: 75/209
Institut für Psychologie
Lise-Meitner-Straße 3
49076 Osnabrück
Sprechzeiten: nach Email-Vereinbarung